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Die Mongolei beeindruckt durch ihre weitläufigen Täler und eine besondere Stille, wie sie beispielsweise im Tal des Klosters Amarbajasgalant zu finden ist. Diese Reise verbindet die kulturellen Zentren des Landes mit den vielfältigen Landschaften der Wüste Gobi. Wir besuchen Karakorum, die einstige Hauptstadt des mittelalterlichen mongolischen Imperiums, und folgen im weiteren Verlauf der Gobi den Spuren des Forschers Sven Hedin. In der Geierschlucht lassen sich oft bis in den Sommer hinein Eismassen des vergangenen Winters beobachten, während Orte wie Bajandsag für ihre fossilienreichen Felsformationen bekannt sind. Ein Schwerpunkt der Tour liegt auf dem direkten Erleben der Umgebung: Die Route bietet immer wieder die Möglichkeit, bei Nomadenfamilien am Wegesrand anzuhalten und so einen authentischen Eindruck vom Leben in der Steppe zu gewinnen.

Reiseübersicht/Highlights

  • Kloster Amarbajasgalant: Historische Tempelanlage in ruhiger Tallage.

  • Karakorum: Die Wiege des mongolischen Imperiums.

  • Wüste Gobi: Geierschlucht (Joly Am), Bajandsag und die Dünen von Khongoriin Els.

  • Orchonwasserfall & Tuvhun Kloster: UNESCO-Welterbe im Gebirge.

  • Begegnungen: Geplante Stopps bei Nomadenfamilien entlang der Fahrtstrecke.

Routen

Tag 1

nkunft in Ulaanbaatar – Fahrt zu den Erdmutter-Steinenn

Nach der Ankunft am neuen Flughafen von Ulaanbaatar erfolgt das Treffen mit dem Guide. Nach Erledigung notwendiger Dinge wie dem Bargeldbezug an den örtlichen Geldautomaten beginnt die Fahrt im Geländewagen. Da der Flughafen strategisch günstig außerhalb der Stadt liegt, führt der Weg direkt in Richtung Gobi zu den „Erdmutter-Steinen“. Diese weit verstreuten Felsformationen ragen markant aus der Grassteppe empor und bieten weite Ausblicke über die umliegenden Täler.

  • Übernachtung: Jurtencamp in der Gobi

  • Mahlzeiten: M, A

Tag 2

Tsagaan Suwarga – Die Weiße Stupa

Die Reise führt uns zur Felsenstufe Tsagaan Suwarga, was übersetzt „Weiße Stupa“ bedeutet. Diese imposante, etwa 60 Meter hohe und über 400 Meter breite Formation besteht aus geschichtetem Sedimentgestein. Über Jahrhunderte haben Wind und Wetter die steilen Hänge geformt und ihnen ein bizarres, fast architektonisches Aussehen verliehen. Die Gegend ist für Funde versteinerter Muscheln bekannt. Besonders im Abendlicht zeigt das Gestein eine beeindruckende Vielfalt an unterschiedlichen Farbschattierungen.

  • Übernachtung: Jurtencamp (gewählte Kategorie)

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 3

Dalandzagad & die Geierschlucht

Entlang der nördlichen Seite des Gruvan Saihkan-Gebirges erreichen wir Dalandzagad. Die Bezirkshauptstadt ist ein wichtiges Zentrum am Rande der Gobi. Hier besuchen wir das Gobi Museum, das eine Sammlung regionaler Exponate, Flora und Fauna präsentiert. Nach einem kurzen Stadtrundgang führt die Strecke weiter zur Geierschlucht, die tief in die Ausläufer des Altai-Gebirges einschneidet.

  • Übernachtung: Jurtencamp in der Nähe der Schlucht

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 4

Wanderung durch die Geierschlucht & Khongoriin Els

Wir unternehmen eine Wanderung durch die Geierschlucht (Joly Am). Eine Besonderheit dieser engen Schlucht ist der Flusslauf, der im Winter massive Eismassen bildet, die aufgrund der geschützten Lage oft bis weit in den Sommer hinein bestehen bleiben. Die Strecke kann optional auch zu Pferd zurückgelegt werden. Anschließend durchqueren wir das Gobi-Gurvansaikhan Gebirge durch die enge Dugany Am Schlucht. Die Piste folgt einem schmalen Talboden, bis sich der Blick auf die südliche Gobi öffnet. Gegen Abend erreichen wir Khongoriin Els, die „singenden Dünen“. Diese bis zu 300 Meter hohen Sandmassen erstrecken sich über eine enorme Länge und bieten zum Sonnenuntergang ein markantes Landschaftsbild.

  • Übernachtung: Jurtencamp bei den Dünen

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 5

Bajandsag (Die brennenden Klippen)

Fahrt nach Bajandsag, das als „Dinosaurierfriedhof“ Weltruhm erlangte. Hier entdeckten Forscher in den 1920er Jahren die ersten versteinerten Dinosauriereier. Die Sedimentfelsen leuchten besonders am späten Nachmittag in einem intensiven Rot, was ihnen den Namen „Red Cliffs“ einbrachte. In der Umgebung finden sich zudem ausgedehnte Bestände des Saxaulbaums, eines sehr langsam wachsenden Wüstenbewohners, dessen tiefreichende Wurzeln den Wüstensand stabilisieren.

  • Übernachtung: Jurtencamp bei Bajandsag

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 6

Die Klosterruinen von Ongii

Die Route führt uns zu den Ruinen des Klosters Ongii am Ufer des gleichnamigen Flusses. Einst eines der größten religiösen Zentren der Süd-Mongolei, zeugen heute die verbliebenen Mauern von der einstigen Bedeutung. Wir besichtigen die Anlage und haben die Möglichkeit, mit den dort ansässigen Mönchen über die Geschichte des Klosters und den aktuellen Stand des Wiederaufbaus zu sprechen.

  • Übernachtung: Jurtencamp bei Ongii

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 7

Naiman Nuur (Die acht Seen)

Wir verlassen die Trockengebiete der Gobi und fahren in Richtung des Naiman Nuur Nationalparks. Die Gegend ist durch vulkanische Aktivität geprägt und beherbergt insgesamt neun Seen, auch wenn der Name „Acht Seen“ geläufiger ist. Nach der Überquerung eines Gebirgspasses eröffnet sich der Blick auf das Seenplateau. Am Abend ist ein Spaziergang entlang des Ufers geplant, um die alpine Flora und die Ruhe der Region zu genießen.

  • Übernachtung: Jurtencamp (gewählte Kategorie)

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 8

Der Orchonwasserfall

Ziel ist der Wasserfall des Flusses Ulaangol, ein Nebenfluss des Orchon. Hier stürzt das Wasser über eine etwa 24 Meter hohe Kante aus schwarzem Basaltgestein. Dieser Wasserfall entstand durch einen prähistorischen Vulkanausbruch, bei dem Lavaströme den ursprünglichen Flusslauf blockierten. Die Umgebung ist dicht bewaldet und bietet einen starken Kontrast zur offenen Steppenlandschaft der vergangenen Tage.

  • Übernachtung: Jurtencamp (gewählte Kategorie)

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 9

Wanderung im Orchontal

Dieser Tag ist Wanderungen in der Umgebung des Orchon-Wasserfalls gewidmet. Das Orchontal gehört zum UNESCO-Welterbe und gilt als Wiege der nomadischen Kultur. Wir erkunden die waldreiche Felsenlandschaft und beobachten die lokale Tierwelt in diesem fruchtbaren Tal.

  • Übernachtung: Jurtencamp (gewählte Kategorie)

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 10

Tuvhun Kloster & Heiße Quellen von Tsencher

Durch das Archangai-Gebirge gelangen wir zum Tuvhun Kloster. Es wurde 1648 von Zanabazar, dem ersten religiösen Oberhaupt der Mongolei, als Einsiedelei gegründet. Ein etwa 45-minütiger Aufstieg führt zu der auf einem bewaldeten Bergkamm gelegenen Anlage (Aufstieg optional zu Pferd möglich). Nach der Besichtigung fahren wir zu den Thermalquellen von Tsencher. Das schwefelhaltige Wasser tritt mit ca. 85°C aus der Erde und wird in Becken für Bademöglichkeiten genutzt (Eintritt optional).

  • Übernachtung: Jurtencamp bei den Quellen

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 11

Uran Togoo Vulkan

Die Reise führt weiter zum erloschenen Vulkan Uran Togoo. Dieser Vulkankegel ist für seine nahezu perfekte Form bekannt („Uran“ bedeutet „kunstvoll“). Der Krater hat einen Durchmesser von rund 600 Metern und beherbergt in seinem Inneren einen kleinen See und dichten Baumbestand. Ein Wanderweg führt direkt zum Kraterrand und bietet eine weite Aussicht über die nördliche Steppe.

  • Übernachtung: Jurtencamp (gewählte Kategorie)

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 12

Kloster Amarbajasgalant & Rückreise per Bahn

Wir besuchen das Kloster Amarbajasgalant, eines der architektonisch bedeutendsten Klöster der Mongolei. Die zwischen 1727 und 1737 errichtete Anlage blieb weitgehend im Originalzustand erhalten. Besonders der Haupttempel, der ohne die Verwendung von Eisennägeln komplett aus Holz erbaut wurde, ist bemerkenswert. Das Kloster liegt isoliert in einem weiten Tal. Nach der Besichtigung fahren wir nach Erdenet und treten die Rückreise im Schlafwagenabteil des Zuges nach Ulaanbaatar an.

  • Übernachtung: Schlafwagenabteil (Zug)

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 13

Ulaanbaatar – Geschichte & Kultur

Ankunft in der Hauptstadt am Morgen. Wir besichtigen das Gandan-Kloster, das größte aktive religiöse Zentrum des Landes mit seiner beeindruckenden Janraisig-Statue. Nach dem Frühstück besuchen wir das neue Chinnges Khan Museum, das auf mehreren Etagen über 6.000 Exponate zur Natur- und Kulturgeschichte präsentiert. Den Abschluss bildet eine Aufführung des Tumen Ekh Ensembles, das traditionelle Musik, Kehlkopfgesang und Maskentänze zeigt.

  • Übernachtung: Hotel (gewählte Kategorie)

  • Mahlzeiten: F, M, A

Tag 14

Transfer & Rückflug

Transfer zum Flughafen und individueller Rückflug gemäß Ihrem Flugplan.

  • Alle Fahrten im Geländewagen laut Reiseverlauf

  • Deutschsprachige Reiseleitung und Fahrer

  • Übernachtungen in Jurtencamps (Kategorie nach Wahl), Hotel und Schlafwagen

  • Vollpension (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) laut Programm

  • Alle im Programm genannten Eintrittsgelder (Nationalparks, Museen, Klöster)

  • Bereitstellung von Trinkwasser während der Fahrt

Bei dieser Reisevariante übernachten Sie in In Ulaanbaatar in einem Mittelklassehotel mit ausgezeichnetem Mittagessen. Auf dem Land übernachten Sie ausschließlich in Jurtencamps. Auf Wunsch buchen wir Ihnen auch Übernachtungen in Nomaden-Jurten oder Zelten. Preise auf Anfrage

  • Internationale Flüge (auf Wunsch beraten und buchen wir diese gerne für Sie)

  • Visagebühren

  • Persönliche Reiseversicherungen

  • Nicht genannte Getränke und Mahlzeiten

  • Optionale Aktivitäten (z. B. Pferdereiten, Eintritt zu den Thermalbecken)

  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben

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Die Mongolei verfügt über weite Gebiete ohne befestigte Straßen. Ein Teil der Strecke (ca. 430 km) führt über Naturpisten. Wir setzen daher Geländewagen ein, um diese Passagen bewältigen zu können.

Aktivitäten wie Pferdereiten oder der Besuch der Thermalbecken hängen oft von persönlichen Vorlieben ab. Wir beraten Sie jedoch sehr gerne vorab zu den besten Optionen und aktuellen Preisen vor Ort. Unser Team unterstützt Sie bei der Planung dieser Punkte.

Ja, aufgrund von Witterungseinflüssen, dem Zustand der Naturpisten oder eventuellem Hochwasser kann es zu zeitlichen Anpassungen im Verlauf kommen. Die Sicherheit unserer Gäste hat Priorität; die Tour kann daher bei Bedarf auch in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden.

Ja! Wir beraten Sie ausführlich über die besten Verbindungen und buchen für Sie die Flüge zum tagesaktuellen Tarif.

Aktuell genießen deutsche Staatsangehörige (sowie Bürger vieler anderer EU-Staaten) für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen eine Visumbefreiung. Diese Regelung wurde von der mongolischen Regierung eingeführt, um den Tourismus zu fördern. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können. Wir empfehlen, sich ca. 4–6 Wochen vor Reisebeginn erneut bei uns oder auf der Seite des Auswärtigen Amtes zu informieren.

Für die Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Ein Personalausweis ist für die Einreise in die Mongolei nicht ausreichend.

Bei der Ankunft am neuen internationalen Flughafen (Chinggis Khaan International Airport) durchlaufen Sie die Passkontrolle. Halten Sie hierfür Ihren Reisepass sowie ggf. Ihre Buchungsbestätigung bereit. Da unser Guide Sie direkt am Ausgang erwartet, unterstützen wir Sie unmittelbar nach der Zollkontrolle bei den ersten Schritten (z. B. Bargeldbeschaffung).

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